Hans-Heinrich Glöckner, 19282013 (85 Jahre alt)

Name
Hans-Heinrich /Glöckner/
Spitzname
Heiner
Geburt
15. Juni 1928 25 23
Kirchmöser
Breitengrad: 52.370914 Längengrad: 12.428891
Beruf
Architekt
Geburt eines Bruders
15. Dezember 1929 (1 Jahr alt)
Droyssig
Breitengrad: 50.639935 Längengrad: 11.39408
Geburt einer Schwester
6. April 1932 (3 Jahre alt)
Droyssig
Breitengrad: 50.639935 Längengrad: 11.39408
Geburt eines Bruders
1. Mai 1935 (6 Jahre alt)
Naumburg
Breitengrad: 51.152565 Längengrad: 11.809919
Geburt eines Bruders
31. März 1938 (9 Jahre alt)
Lübeck
Breitengrad: 53.866444 Längengrad: 10.684738
Tod einer Mutter
Tod eines Vaters
13. Februar 1989 (60 Jahre alt)
Glauchau, Sachsen
Breitengrad: 50.813667 Längengrad: 12.556143
Tod eines Bruders
10. März 1995 (66 Jahre alt)
Templin, Uckermark
Breitengrad: 53.11935 Längengrad: 13.500556
Tod einer Schwester
1. Juli 2001 (73 Jahre alt)
Bad Rehburg
Breitengrad: 52.441376 Längengrad: 9.218754
Tod
16. August 2013 (85 Jahre alt)
Lübeck
Breitengrad: 53.866444 Längengrad: 10.684738
Bestattung
Notiz: Seebestattung
20. Januar 201816:47:28 (4 Jahre nach dem Tod)
Familie mit Eltern
Vater
19021989
Geburt: 18. August 1902Helsinki
Tod: 13. Februar 1989Glauchau, Sachsen
Mutter
er selbst
19282013
Geburt: 15. Juni 1928 25 23 Kirchmöser
Tod: 16. August 2013Lübeck
18 Monate
jüngerer Bruder
19292015
Geburt: 15. Dezember 1929 27 25 Droyssig
Tod: 20. April 2015Johannesstift, Spandau, Berlin
2 Jahre
jüngere Schwester
19322001
Geburt: 6. April 1932 29 27 Droyssig
Tod: 1. Juli 2001Bad Rehburg
Bruder
Vertraulich
jüngerer Bruder
19351995
Geburt: 1. Mai 1935 32 30 Naumburg
Tod: 10. März 1995Templin, Uckermark
3 Jahre
jüngerer Bruder
19382019
Geburt: 31. März 1938 35 33 Lübeck
Tod: 12. September 2019Stuttgart
Schwester
Vertraulich
Schwester
Vertraulich
Familie mit Vertraulich
er selbst
19282013
Geburt: 15. Juni 1928 25 23 Kirchmöser
Tod: 16. August 2013Lübeck
Partnerin
Vertraulich
Bestattung

Seebestattung

Notiz

Heiners Klasse wurde 1943 im Frühjahr von Aue nach Lützschena bei Leipzig verlegt und von dem einen oder anderen Lehrer begleitet. Heiner war noch nicht 15 Jahre alt. Sie sollten als Flakhelfer Leipzig verteidigen. Am 9.Mai 1945 (noch sechzehnjährig) stand Heiner 8.30 überglücklich vor der Tür in Aue. Er war von der Armee entlassen worden und die 50 km über Nacht gelaufen. Er hat ein Jahr als Flakhelfer und ein Jahr als Infatrist hinter sich und hatte Gefahr, Kämpfe und Tod erlebt. Er war selbst eine Zeit im Lazarett. Schulunterricht gab es nebenbei auch noch. Im September 1945 begann wieder die Schule bis zum Abitur.
Aue wurde in den ersten (4 bis 6) Wochen nach dem Krieg aus unbekannten Gründen weder besetzt noch versorgt. Dann kamen die Russen. Alle ehemaligen Soldaten hatten sich in Aue auf dem Martkplatz einzufinden (Der Zeitpunkt war zwischen dem 10 .7. und 23.7.1945). Mutter Glöckner hatte Heiner mit kurzen Hosen und mit einem leichten Hemd geschickt. Ein Russe sagte: Du nichts Soldat, du Kind, geh zur Mutter. Die anderen sind alle in russische Gefangenschaft gekommen.
In der Umgebung von Aue hat die Sowjetunion (Russland) in großer Eile nach 1945 Uranbergwerke eingerichtet. Dieses Gebiet war Sperrgebiet. Man konnte es nur mit spezieller Genehmigung (eine Art Visum) betreten. Alle Männer wurden bedrängt, in den Bergwerken zu arbeiten. Heiner hat deshalb die Heimat verlassen und in Lübeck eine Maurerlehre angefangen und war dort bereits im April 1947. Das war noch vor der Gründung der beiden deutschen Staaten BRD und DDR.